„Are you ready? Attention. GO!“

Die Einbecker NIGSen beim KSN-Drachenboot-Cup in Northeim

„Konzentration!“, ermahnt Teammitglied und Steuermann Holger Auer seine 19 nIGSen im 250 kg schweren Drachenboot. Der stellvertrende Schulleiter der IGS Einbeck sitzt wie seine Mitpaddler im Drachenboot, auf das Startsignal wartend. Die Spannung vor dem letzten Rennen ist groß. Der vorherige Lauf war der beste, den das Team aus Lehrern, Eltern und Freunden der IGS Einbeck jemals erreicht hat: in 1 Minute und 11 Sekunden haben sie die 250 m-Distanz zurückgelegt. Nun sollen im D-Finale die 1:10 geknackt werden. Glückwünsche gab es dazu vor dem Rennen von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt persönlich.

Zum vierten Mal nahm die IGS-Einbeck am KSN-Drachenboot-Cup in Northeim teil. Das Team der IGS traf sich hierzu seit dem Ende der Sommerferien, um gemeinsam für dieses Event zu trainieren. Eine schöne Gelegenheit um in lockerer Atmosphäre einander kennenzulernen und auch, um die ein oder andere Idee für die Schule weiter voran zu bringen. Der Sport steht im Vordergrund und „nicht Letzter werden!“, so Auer. Doch davor muss das Team mittlerweile keine Angst mehr haben. Im letzten Jahr belegten die nIGSen den 15. Platz. In diesem Jahr konnte mit Platz 14 von 38 startenden Mannschaften vorgerückt und ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.

In der B-Note waren die Einbecker nIGSen kaum zu schlagen. Trommlerin Franka im wunderschönen nIGSen-Kostüm verzauberte Kinder mit tausenden Seifenblasen und Seemänner mit sirenenhaften grünen Haaren.

Die noch bessere Zeit von 1 Minute und 10 Sekunden wurde dieses Jahr zwar noch nicht erreicht, doch die Einbecker nIGSen bleiben dran. Wöchentlich wollen sie nun trainieren, „bis der See zufriert!“, so Auer. Paddler, die einsteigen wollen, sind herzlich willkommen. Der Spaß steht im Vordergrund,  das Gefühl, als Teil eines Teams gemeinsam etwas zu erreichen und die Gewissheit, dass man manchmal mehr kann, als man vorher glaubte. Nicht zuletzt ist es dieses Gefühl, das die Lehrer ihren Schülern an der IGS mitgeben wollen.

Und so passt Auers Ansprache vor dem Rennen auch irgendwie zum Lernen, oder zum Leben an sich: „Egal wie müde Ihr seid, wie schwer es Euch auch fällt: Ihr hört niemals auf zu paddeln!“