Umgang mit Konflikten an der IGS Einbeck

Vorbemerkung

Gemäß unseres Leitbildes sollte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen am Schulleben Beteiligten selbstverständlich sein:

Wir respektieren uns in gegenseitiger Toleranz, Rücksicht und Verständnis zueinander, …

  • indem wir gemeinsam Regeln erarbeiten und einhalten.
  • indem wir Konflikte und Probleme konstruktiv und gewaltfrei lösen.

Konflikte werden dort bearbeitet, wo sie auftreten. Die nächste Ebene wird erst dann eingeschaltet, wenn die direkt Betroffenen keine Klärung herbeiführen können.

Kommunikation ist immer ein Dialog! Im Konfliktfall sollte Sachlichkeit beachtet werden!

Die Ebene der Schülerinnen und Schüler

Bei Konflikten mit Mitschülern und/oder Lehrkräften

  • Konfliktpartner klären dies untereinander
  • Streitschlichter (bei Konflikten zwischen SuS)
  • Klassenrat
  • Schülervertretung (Hierarchie beachten)
  • Vertrauenslehrer
  • Tutorenteam
  • Aufsicht führende Lehrkräfte
  • Sozialpädagogin …

Die Ebene der Eltern

Bei Beschwerden über Lehrkräfte

  • Betroffene Lehrkraft
  • Elternvertretung (Hierarchie beachten)
  • Schulleitung
  • Zuständiges Dezernat der LSchB

Die Ebene der Lehrkräfte

Bei Beschwerden über Eltern

  • Betroffenes Elternteil
  • Elternvertretung (Hierarchie beachten)
  • Schulleitung

Bei Beschwerden über Kolleginnen und Kollegen

  • Betroffene Lehrkraft
  • Personalrat
  • Schulleitung

Die Ebene der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Betroffene Person
  • Schulleitung
  • Landkreis als Schulträger
  • Sonstige externe Kooperationspartner als Arbeitgeber

Kommunikationsmittel unserer Schule

  • Logbuch
  • Sprechstunden
  • Iserv (E-Mail)
  • Schulleitung auch telefonisch über das Sekretariat

Grundsätzliches

Lehrkräfte haben die Pflicht, einmal täglich während ihrer Dienstzeit im Hause ihre E-Mails abzurufen. Dies gilt nicht nach Dienstschluss und nicht im Krankheitsfall. Es liegt in der Verantwortung der Lehrkraft, nach Dringlichkeit Anfragen zu bearbeiten und sich zeitnah zurückzumelden.

Schüler haben die Pflicht Lehrkräfte über Einträge von Erziehungsberechtigten für Lehrer im Logbuch zu informieren. Dies gilt auch für Einträge von Lehrkräften für die Erziehungsberechtigten.

Eltern haben die Pflicht, im Rahmen ihrer Erziehungspflicht die Einträge im Logbuch und die Postmappe ggf. zu kontrollieren.

Besucher, auch Eltern, haben sich grundsätzlich als Besucher im Sekretariat anzumelden. Dies ist auch wichtig, um für die Sicherheit aller im Hause Fürsorge tragen zu können.

Die Schulleiterin kann ggf. von ihrem Hausrecht Gebrauch machen.

Gesprächstermine mit Lehrkräften, anderen Mitarbeitern und Schulleitung müssen vereinbart werden. Im laufenden Schulbetrieb ist ein spontanes Gespräch in der Regel weder möglich noch zielführend. Auch nach Unterrichtsschluss haben Lehrkräfte Dienstverpflichtungen, z.B. Dienstbesprechungen, Fachgruppentreffen oder sie bereiten Unterricht vor oder nach. Es gibt einen Rechtsanspruch auf Erholungs- und Ruhezeiten.

Eine Schule ist auch eine Behörde. Nicht alles kann sofort, manches nicht einmal sehr zeitnah, bearbeitet werden. Dies hat mit der Fülle der Aufgaben zu tun, nicht mit mangelnder Bereitschaft.