Vom 19.04. bis zum 25.04. durfte die IGS Einbeck 22 polnische Schülerinnen und Schüler sowie vier begleitende Lehrerinnen zum Rückbesuch unserer Jugendbegegnungssaison 2025/26 begrüßen. 22 Schülerinnen und Schüler unserer IGS, sowie die betreuenden Lehrkräfte Frau Geray, Frau Lücking, Herr Fechner und Frau Olek hatten die Woche schon lange im Voraus geplant. Bereits zum vierten Mal fand die deutsch-polnische Jugendbegegnung statt und erneut wurde sie zu einer Woche voller Begegnungen, Abenteuer und gemeinsamer Erinnerungen.
Wie ein bunter Teppich aus Gesprächen, Lachen, Musik und gemeinsamen Erlebnissen spannte sich das Programm durch Einbeck, Südniedersachsen und den Harz. Unsere Gäste lernten die Stadt Einbeck, die Region und Deutschland aus vielen verschiedenen Perspektiven kennen. Möglich wurde dies auch durch die großartige Unterstützung zahlreicher Einrichtungen, Initiativen und engagierter Menschen unserer Stadt, denen der Besuch unserer polnischen Freunde inzwischen genauso ans Herz gewachsen ist wie unserer Schule.
Frau Elisabeth Weiß führte die Gruppe eindrucksvoll durch die Münsterkirche, während Kantorin Ulrike Hastedt mit ihrem Orgelspiel den Kirchenraum mit Klang und Atmosphäre erfüllte. Das Team des MINTmachRaumes veranstaltete einen Workshop, und der KFE Einbeck gestaltete gemeinsam mit uns einen ganzen Tag. Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Konzert am Abend.
Die Schülerinnen und Schüler wurden durch Bürgermeisterin Dr. Michalek, durch die stellvertretende Landrätin Frau Borchers und Schulleiterin Frau Friedrich feierlich begrüßt. Eine Schulführung gab es selbstverständlich durch die gastgebenden Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs.
Doch nicht nur mit Führungen und praktischem Engagement wurde unsere Begegnung unterstützt. Der Lions-Club Einbeck und die ZukunftsStiftung Jugend, Umwelt und Kultur, Göttingen (zuJUK) unterstützten großzügig das Programm und machten so beispielsweise den Programmtag mit Splashbox, Druckerbande und Konzert erst möglich. Dass unsere Begegnung an hoher Stelle gewürdigt wird, zeigt auch die Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes, das unsere Begegnung ebenfalls großzügig fördert. Auch die Sanddorf-Stiftung aus Regensburg unterstützt unsere Arbeit, wodurch den Jugendlichen so ein tolles und vielseitiges Programm ermöglicht wird.
Nach drei Tagen in Einbeck ging es weiter nach Göttingen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Technikführung in dem Freizeitbad Eiswiese, bevor kräftig gebadet wurde. Anschließend paddelte die Gruppe bei bestem Wetter mit Herrn Auer in einem Drachenboot über den Kiessee. Ohne Teamgeist geht bei dem Programmpunkt im wahrsten Sinne des Wortes gar nichts voran. Deutsche Bratwurst entwickelte sich nebenbei schnell zu einer kleinen Touristenattraktion für unsere polnischen Gäste. Schnell wurde Musik angestellt und gemeinsam barfuß im Gras getanzt.
Auch der Harz durfte natürlich nicht fehlen. In der Hermannshöhle lernten wir den geheimnisvollen Grottenolm kennen, während ehrenamtliche Mitarbeiter des Bergwerksmuseums eindrucksvoll zeigten, wie der Bergbau im Harz früher funktionierte. Nachdem im Heidepark alle Anspannung hinweggejuchzt worden war, führte der letzte gemeinsame Ausflug am Samstag nach Wernigerode. Dort hieß es nach einem wunderschönen Stadtrundgang Abschied nehmen, mit vielen Umarmungen, Abklatschen und auch vielen Tränen.
Was bleibt von solchen Reisen? Hoffentlich ein Gefühl von Vertrautheit, weniger Fremdheit und viele gemeinsame Erinnerungen: Louis als DJ, Herr Auer als Bootskapitän, Klaas als Medienmaster und Krzyszu als herzlicher Garant guter Laune. Jeder wird seine eigenen Erinnerungen an diese Woche mitnehmen. Doch in einem sind sich wohl alle einig: Was für eine Begegnung!













