Ein Tag voller Experimente, Entdeckungen und Aha-Momente: Der MINT-Tag an der IGS Einbeck, der am Donnerstag, den 16.04.2026, stattfand, hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und spannend die MINT-Fächer sein können. Die inzwischen fest etablierte Veranstaltung, die zum vierten Mal stattfand, lockte zahlreiche Schülerinnen und Schüler an die verschiedenen Stationen – und wurde auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg.
Organisiert wurde der Projekttag von Johanna Wolf, Fachbereichsleitung Naturwissenschaften und Alexander König, Fachbereichsleitung Arbeit-Wirtschaft-Technik, die gemeinsam mit ihrem Team ein vielfältiges und praxisnahes Programm auf die Beine stellten. Teilgenommen haben der gesamte 8. Jahrgang sowie die MINT-Profilklasse 6a. Nach einer gemeinsamen Einführung durch die Lehrkräfte Johanna Wolf und Alexander König starteten die Lernenden motiviert in einen Tag, der ganz im Zeichen des Forschens und Ausprobierens stand.
An den vielen Stationen gab es jede Menge zu erleben: Es wurde unter anderem mikroskopiert, Drohnen wurden gesteuert und ein Roboterarm in Bewegung gesetzt. Wer wollte, konnte im Schreikasten seinen Mut testen oder sich im Spiegel-Laser-Labyrinth orientieren. Für besondere Gänsehautmomente sorgten Stabschrecken zum Anfassen und spannende Einblicke in das Leben der Ameisen. Dazu kamen knifflige Rätsel, knallharte Knobelaufgaben und sogar die Möglichkeit, selbst einen Fettbrand zu löschen. Ob chemische Reaktionen, physikalische Phänomene oder technische Herausforderungen – überall war Neugier gefragt. Besonders das eigenständige Arbeiten machte den Reiz aus und sorgte für viele begeisterte Gesichter.
Parallel dazu fand an der IGS Einbeck erneut die Mathematik-Olympiade der Grundschulen statt. Nach dem Wettbewerb nutzten viele Viertklässlerinnen und Viertklässler die Gelegenheit, ebenfalls in die Welt der MINT-Fächer einzutauchen. Mit großer Begeisterung erkundeten sie die Stationen, probierten Experimente aus und erhielten so einen spannenden ersten Einblick in die Arbeit an der weiterführenden Schule.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Tages war die Unterstützung durch zahlreiche externe Partner. Sie brachten nicht nur Fachwissen mit, sondern auch praxisnahe Perspektiven aus verschiedenen Berufsfeldern. Dadurch wurde für die Schülerinnen und Schüler greifbar, welche Bedeutung MINT-Kompetenzen in der realen Welt haben. Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung von MINTmachRaum, der HAWK, der Feuerwehr Landkreis Northeim, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Universitätsmedizin Göttingen und den Robotikfreunden Göttingen e.V. mit dem MINT:ZE-Mobil, die mit ihrem Engagement maßgeblich zum Gelingen des Tages beitrugen.
Denn die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sind weit mehr als nur Unterrichtsfächer. Sie fördern analytisches Denken, Kreativität und Problemlösefähigkeit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung zentraler Zukunftsfragen. Ob Klimaschutz, Digitalisierung oder medizinischer Fortschritt: Ohne MINT-Kompetenzen sind nachhaltige Lösungen kaum denkbar. Gleichzeitig eröffnen sich jungen Menschen in diesen Bereichen vielfältige und zukunftssichere Berufsperspektiven.













