Weihnachtsgottesdienst der IGS Einbeck

„Die Menschen schauen ja nur noch auf den Boden…“ – Weihnachtsgottesdienst der IGS Einbeck

Am Donnerstag, 20.12.2018, fand der erste Weihnachtsgottesdienst der IGS Einbeck statt.
Insgesamt ca. 140 Schülerinnen und Schüler, 7 Lehrkräfte, mehrere Schulbegleitungen und sogar einige Eltern hatten den Weg in die Kirche gefunden.
Dort wurden dann auch alle sehr still, als der Gottesdienst begann. Mit Liedern und einer Ansprache durch Pastorin Wiebke Köhler, aber auch einem kurzen Theaterstück und einer Aktion zum Mitmachen wurde die Schule etwas ausgesperrt und sich auf Weihnachten gefreut.
Nach der Begrüßung und den ersten Liedern wurden die Anwesenden gefragt, was sie sich denn zu Weihnachten wünschen würden. Auf Sterne, die zuvor von der Klasse 6b ausgeschnitten worden waren, notierten die Kinder anschließend Wünsche, die sich nicht mit Geld kaufen lassen. Diese wurden an einer Pinnwand befestigt und hängen nun an einer Wand in der IGS. „Weltfrieden“ wurde genannt, „Dass sich alle vertragen“, oder aber auch „Ich wünsche mir, dass mein Opa wieder gesund wird!“.
Das Theaterstück war kein klassisches Krippenspiel, wie zunächst von vielen gemutmaßt. Vielmehr erzählte es eine heutige Geschichte. Drei Fremde folgen einem Stern. In Einbeck jedoch können sie ihn nicht mehr sehen und befragen daher Passanten danach, was sie denn suchen würden und ob sie einen Stern gesehen hätten. Die Antworten sind jedes Mal ähnlich: „Ich bin arbeitslos, was soll ich schon geben?“, „Ich suche Geschenke und muss noch das Essen vorbereiten und einkaufen.“, „Ich bin traurig und verzweifelt, da sieht man keine Sterne.“ Die Fremden stellen fest: „Die Menschen schauen ja nur noch auf den Boden. Kein Wunder, dass sie den Stern nicht mehr sehen können!“
Die Schüler der IGS haben mit ihren Wünschen bewiesen, dass sie nicht nur auf den Boden schauen können, sondern auch ihre Familie, Freunde und Mitmenschen in den Blick nehmen. Diese Eigenschaft sollen sie sich bewahren, ermutigte Pastorin Köhler die Kinder.